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1. Juni, 2020 von // , , ,

Archiv Corona

Hier finden Sie alle alten Beiträge zum Coronavirus und zu den entsprechenden Maßnahmen in unseren Einrichtungen nach Fachbereichen und Themen sortiert.

Fachbereich Kindertagesstätten

Elternbeiträge

Beitrag vom 30.04.2020:

Sachsen verlängert Beitragsfreiheit für Kinder, deren Kita geschlossen ist

Sächsische Eltern, deren Kinder wegen geschlossener Betreuungseinrichtungen nicht in eine Krippe, einen Kindergarten oder in den Hort gehen können, müssen auch weiterhin nicht die monatlichen Kita-Elternbeiträge bezahlen. Darauf haben sich nach Informationen von saechsische.de jetzt abschließend die kommunalen Spitzenverbände und das sächsische Finanzministerium geeinigt. Die Beitragsfreiheit für ungenutzte Kita-Plätze gilt vorerst bis zum 3. Mai.

Eltern in systemrelevanten Berufen, deren Kinder Plätze in einer Notbetreuung nutzen dürfen, müssen dagegen ab dem 20. April die üblichen Betreuungsentgelte wieder bezahlen. Das soll auch für Eltern gelten, deren Kinder künftig in eine Krippe, die Kita oder den Hort zurückkehren können.

Sachsens Ministerpräsident Michael Kretschmer (CDU) kündigte am Mittwoch im Landtag an, man prüfe zurzeit, ob es nach dem 3. Mai „eine ähnliche Regelung“ wie bisher geben wird. Das hieße, dass auch nach dem 3. Mai keine Elternbeiträge für ungenutzte Plätze fällig würden, genutzte Plätze dagegen wieder bezahlt werden müssen. Eine bindende Entscheidung dazu will die Staatsregierung in Kürze bekanntgeben.

Quelle: Sächsische Zeitung vom 29.04.2020


Beitrag vom 26.03.2020:

Erlass der Kita-Beiträge für Monat April

Durch Allgemeinverfügung des Sächsischen Staatsministeriums für Soziales in Abstimmung mit dem Kultusministerium (zuletzt aktualisiert am 23.03.2020) wurde eine Schließung aller Kindertagesstätten ab 18. März 2020 bis einschließlich 17. April 2020 erlassen.
Der Freistaat Sachsen hat daraus resultierend entschieden, dass für den oben genannten Zeitraum keine Elternbeiträge erhoben und die Eltern damit entlastet werden. Für die Umsetzung hat nun der Sächsische Städte- und Gemeindetag e. V. am 23.03.2020 an seine Mitglieder eine ergänzende Information zur Erstattung von Elternbeiträgen herausgegeben.

Zur Minimierung des Verwaltungsaufwandes wird der Beitrag für einen Berechnungsmonat erlassen. Für den Monat April werden keine Elternbeiträge fällig. Das trifft auch auf die Eltern zu, deren Kinder die Notbetreuung in Anspruch nehmen. Diese Entscheidung werden wir als Träger der Kindertagesstätte Ihres Kindes / Ihrer Kinder wie folgt umsetzen:

Den Elternbeitrag sowie sonstige Betreuungskosten (Verpflegung, Getränkegeld, Mehrbetreuung u.a.) werden wir für den Monat März 2020 vertragsgemäß berechnen und wie gewohnt am 15.04.2020 per Lastschrift von ihrem Konto einziehen.
Dafür wird Ihnen der Elternbeitrag für den gesamten Monat April erlassen, sodass am 15.05.2020 außer den Kosten für das Verpflegungs- und Getränkegeld keine Belastung Ihres Kontos durch uns erfolgt.

Elterninformation von 25.03.2020

Beitrag vom 19.03.2020:

Elterninformation zu Kitabeiträgen

Vermehrt erreichen uns Anfragen von Eltern, ob sie weiter für die Kinderbetreuung bezahlen müssen, obwohl sie ihr Kind gar nicht in die Einrichtung geben können.

Die Betreuungsverträge sehen diese Zahlungspflicht auch in Zeiten vor, in denen die Einrichtung geschlossen ist (Schließtageregelung).

Wir bemühen uns als Träger, die weiter auflaufenden Betriebs- und Personalkosten durch geeignete Maßnahmen zu reduzieren.

Mit dem Sächsischen Staatsministerium für Kultus sind wir in Abstimmung, um eine Regelung zur Rückerstattung der Elternbeiträge zu erreichen.

Wir bitten Sie um Verständnis dafür, dass diese Klärung noch einige Zeit in Anspruch nehmen wird.

Elterninformation vom 18.03.2020
SZ-Artikel „Werden Elternbeiträge jetzt ausgesetzt?“ vom 19.03.2020
Notbetreuung / eingeschränkter Regelbetrieb in Kitas

Beitrag vom 05.06.2020:

Wir bitten Eltern und Besucher beim Betreten der Einrichtungen auf die Einhaltung der Hygieneregeln zu achten:

  1. Entsprechend der Allgemeinverfügung vam Staatsministerium für Soziales und Gesellschaftlichen Zusammenhalt vom 04.06.2020 mit Wirkung zum 06.06.2020 sind Sie verpflichtet, während Ihres Aufenthaltes auf dem gesamten Einrichtungsgelände einen Mund-Nasen-Schutz zu tragen.
  2. Bitte halten Sie den Abstand von 1,5 Meter ein!

Beitrag vom 15.05.2020:

Bring- und Holsituation in den Kitas – Vollmachterteilung von Personensorgeberechtigten:

Personensorgeberechtigte (Eltern) können durch Erteilung einer Vollmacht ihre Verpflichtungen auf Dritte übertragen. Üblicherweise geschieht das in unserem Kontext durch Bevollmächtigung zum Bringen und Abholen der Kinder. Liegt also der Einrichtung eine entsprechende Vollmacht vor, können auch berechtigte Dritte das Kind bringen bzw. abholen.


Beitrag vom 12.05.2020:

Das Sächsische Kultusministerium hat den eingeschränkten Regelbetrieb in Kindertagesstätten ab dem 18.05.2020 erlaubt und entsprechende Hygiene- und Hausregeln erlassen.

Folgende Festlegungen sind zu beachten:

 Betreuungsbedarf ab 18.05.2020:

  • Eltern, die bisher die Notbetreuung nicht beansprucht haben, müssen vor Aufnahme des Kindes in den eingeschränkten Regelbetrieb, das Formular Belehrung Corona unterzeichnen.
  • Für die Betreuung ab dem 18.05.2020 ist das Formular Betreuungsbedarf bis 14.05.2020 abzugeben.
  • Bis jeweils Donnerstag ist das Formular Betreuungsbedarf für die folgende Woche abzugeben.
  • Formulare senden Sie bevorzugt an die Einrichtungsmail oder werfen es in den Briefkasten der Kindertagesstätte.

 Übergabe und Abholung des Kindes:

  • Das Bringen und Abholen der Kinder erfolgt an der Tür bzw. im Eingangsbereich der Kindertagesstätte.
  • Die Eltern müssen bei der Übergabe eine Mund-Nasen-Bedeckung tragen.
  • Mit Wartezeiten ist zu rechnen, Mindestabstände sind einzuhalten.
  • Das Betreten der Einrichtung ist nicht erlaubt.
  • Bei Übergabe des Kindes haben die Eltern täglich das Formular „Gesundheitsbestätigung“ zu unterzeichnen.

Betreuungsgruppen, Betreuungszeiten, Öffnungszeiten:

  • Die Kinder sollen in konstanten Gruppen betreut werden.
  • Die Zusammensetzung der Gruppen kann abweichend von der Ihnen bekannten Gruppenzusammensetzung erfolgen.
  • Geschwisterkinder können in einer gemeinsamen Gruppe betreut werden.
  • Wir bitten Sie, wenn möglich, die Betreuungszeiten in den Kernzeiten von 7:30 Uhr bis 15:30 Uhr zu nutzen, um den Personaleinsatz in den konstanten Gruppen gewährleisten zu können.
  • Anspruch auf die Betreuung in den Randzeiten (Früh- und Spätdienst) haben die Kinder, deren Eltern in dieser Zeitspanne beruflich tätig sind.
  • Die Öffnungszeiten können an die Bedarfe angepasst werden.

Erkrankung des Kindes:

  •  Bei Krankheitssymptomen wird das Kind nicht in die Einrichtung aufgenommen.
  • Zeigen Kinder innerhalb des Tages Krankheitssymptome, ist das Kind sofort abzuholen.

Frühstücks- und Vesperangebot:

  • Während des eingeschränkten Regelbetriebes wird durch die Einrichtung kein Frühstücks- und Vesperangebot vorgehalten.
  • Frühstück und Vesper sind durch die Eltern mitzugegeben.

Elterngespräche, Entwicklungsgespräche:

  • Während des eingeschränkten Regelbetriebes finden keine Elterngespräche, Entwicklungsgespräche und Elternabende in der Einrichtung statt.
  • Elterngespräche können telefonisch geführt werden.

Eingewöhnung:

  •  Die Eingewöhnung erfolgt mit dem Kind, den Eltern und der Erzieherin in einem separaten Raum ohne Kindergruppe.

Beitrag vom 21.04.2020:

Seit dem 20.04.2020 gelten sachsenweit erweiterte Bedingungen für die Notbetreuung in Kindertagesstätten.

Folgende Informationen gibt es aus dem Fachbereich Kindertagesstätten der AWO Oberlausitz:

Ein Anspruch auf Notbetreuung besteht nur, wenn Personensorgeberechtigte im Bereich der kritischen Infrastruktur ihre dienstliche und betriebliche Tätigkeit ausüben und der andere Personensorgeberechtigte nicht die Betreuung des Kindes übernehmen kann.
Die Notbetreuung deckt nur die Zeit der Arbeitszeit zuzüglich des Fahrweges ab. Notbetreuung heißt nicht, dass ein Anspruch auf die vertraglich vereinbarte Betreuungszeit besteht. Bei Kurzarbeit, Urlaub und Freizeitausgleich besteht ebenfalls kein Anspruch auf Notbetreuung.

Elternaushang – Informationen Anspruch Notbetreuung
Allgemeinverfuegung – Schliessung von Schulen und Kitas vom 17.April 2020 – Ergänzung

 


Beitrag vom 24.03.2020:

Notbetreuung in den Kitas wird ausgeweitet

Schulen und Kitas sind seit dem 18. März geschlossen. Für Kinder und Grundschüler, deren Eltern in systemrelevanten Berufen beschäftigt sind, wird eine Notbetreuung angeboten. Die Bestimmungen dazu wurden jetzt erweitert.

Die wesentlichen Änderungen mit Stand 23.03.2020:

  1. Zu den systemrelevanten Berufen gehören nun u. a. auch: Banken sowie Sparkassen, die Landwirtschaft, sicherheitsrelevante IT-Infrastruktur, Krankenkassen, Rentenversicherung, Sanitätshäuser, stationäre und ambulante Hilfen der Behinderten-, Kinder- und Jugendhilfe.
  2. Ein Anspruch auf die Notfallbetreuung liegt bei Gesundheits- und Pflegeberufen sowie der Polizei nun auch vor, wenn nur ein Elternteil (Sorgeberechtigter) in einen der genannten systemrelevanten Berufen tätig ist. Vorher mussten beide Elternteile einen solchen Nachweis erbringen.
Allgemeinverfügung: Einstellung des Betriebs von Schulen und Kitas, aktualisierte Fassung vom 23.03.2020
Aktualisierte Übersicht der Personenberechtigten für die Notbetreuung vom 23.03.2020

Die entsprechende Allgemeinverfügung tritt am 24. März, 00:00 Uhr, in Kraft. Weitere Infos und Allgemeinverfügungen finden Sie unter: www.coronavirus.sachsen.de.
(Quelle: SMK – Sächsisches Staatsministerium für Kultus)


Beitrag vom 18.03.2020:

Inanspruchnahme von Notbetreuung in den Kindertageseinrichtungen der AWO Oberlausitz

Die Gesamtkapazität an Betreuungsplätzen in allen Kindertageseinrichtungen der AWO Oberlausitz beträgt 1.897 Plätze. Derzeit nehmen 1.679 Kinder das Betreuungsangebot in Anspruch.

Im Rahmen der Kitaschließungen zur Eindämmung der Verbreitung des Coronavirus meldeten Eltern aus Berufsgruppen der kritischen Infrastruktur für 130 Kinder Bedarf für eine Notbetreuung bis zum 17.04.2020 an. Somit wird in allen Kindertageseinrichtungen der AWO Oberlausitz eine Notbetreuung angeboten.

Notbetreuung / eingeschränkter Regelbetrieb in Horten

Beitrag vom 12.05.2020:

Das Sächsische Kultusministerium hat den eingeschränkten Regelbetrieb in Kindertagesstätten & Horten ab dem 18.05.2020 erlaubt und entsprechende Hygiene- und Hausregeln erlassen.

Folgende Festlegungen sind zu beachten:

 Betreuungsbedarf ab 18.05.2020:

  • Eltern, die bisher die Notbetreuung nicht beansprucht haben, müssen vor Aufnahme des Kindes in den eingeschränkten Regelbetrieb, das Formular Belehrung Corona unterzeichnen.
  • Für die Betreuung ab dem 18.05.2020 ist das Formular Betreuungsbedarf bis 14.05.2020 abzugeben.
  • Bis jeweils Donnerstag ist das Formular Betreuungsbedarf für die folgende Woche abzugeben.
  • Formulare senden Sie bevorzugt an die Einrichtungsmail oder werfen es in den Briefkasten der Einrichtung.

 Übergabe und des Kindes:

  • Die Eltern müssen bei der Übergabe eine Mund-Nasen-Bedeckung tragen.
  • Das Betreten der Einrichtung ist nicht erlaubt.
  • Hortkinder haben das Formular Gesundheitsbestätigung täglich aktualisiert mitzuführen. Es ist nicht ausreichend, wenn die Bestätigung in der Schule vorliegt.

Betreuungsgruppen, Betreuungszeiten, Öffnungszeiten:

  • Die Kinder sollen in konstanten Gruppen betreut werden.
  • Die Zusammensetzung der Gruppen kann abweichend von der Ihnen bekannten Gruppenzusammensetzung erfolgen.
  • Anspruch auf die Betreuung in den Randzeiten (Früh- und Spätdienst) haben die Kinder, deren Eltern in dieser Zeitspanne beruflich tätig sind.
  • Die Öffnungszeiten können an die Bedarfe angepasst werden.

Erkrankung des Kindes:

  • Bei Krankheitssymptomen wird das Kind nicht in die Einrichtung aufgenommen.
  • Zeigen Kinder innerhalb des Tages Krankheitssymptome, ist das Kind sofort abzuholen.

Elterngespräche:

  • Während des eingeschränkten Regelbetriebes finden keine Elterngespräche und Elternabende in der Einrichtung statt.
  • Elterngespräche können telefonisch geführt werden.

Beitrag vom 30.03.2020:

Einstellung der Notbetreuung in den Horten zum 01.04.2020

Ab dem 01.04.2020 wird die Dienstanweisung des Sächsischen Staatsministeriums für Kultus konsequent umgesetzt, wonach die Notbetreuung der betreffenden Schüler ausschließlich über die Notbetreuung an den Schulen zu erfolgen hat.

Mittagsversorgung

Beitrag vom 15.05.2020:

Seit dem 14.05.2020 ist die Zentralküche in Löbau wieder in Betrieb genommen und somit die Mittagessenversorgung für die AWO-Kindertagesstätten gesichert.


Beitrag vom 06.04.2020:

Mittagsversorgung in den AWO-Kindertagesstätten

Seit 01.04.2020 erfolgt aus betrieblichen Gründen keine Mittagsversorgung der Kindertagesstätten über die Zentralküche Löbau.

Aktuelle Alternativen für Eltern (bis 06.04.2020):

  • Eltern organisieren selbst die Mittagsversorgung mit verfügbaren Lieferanten/Lieferdiensten. Bestellung, Lieferung & Abrechnung erfolgt direkt zwischen den Eltern und dem Lieferanten/Lieferdiensten. Die Essensausgabe erfolgt durch die Erzieher*in der Einrichtung an das Kind/die Kinder.
  • Mitgabe von ausschließlich kalten Speisen, die zum Verzehr nicht nochmals erwärmt werden müssen.

Alle AWO-Kindertagesstätten können ab 07.04.2020 wieder mit warmen Mittagsmahlzeiten beliefert werden. Ausgenommen davon bleiben Sonderkostformen, wie z. B. spezielle Essen bei attestierten Allergien.


Fachbereich Altenhilfe

Betretungsverbot

Beitrag vom 21.03.2020

Um die weitere Ausbreitung des Coronavirus einzudämmen, hat die Staatsregierung am 20. März 2020 weitere Maßnahmen auf Grundlage des Infektionsschutzgesetzes beschlossen.

Neben der Allgemeinverfügung zur Schließung weiterer Geschäfte und zu Besuchsverboten in Krankenhäusern und Gesundheitseinrichtungen beschloss Sachsens Staatsregierung folgende, die Einrichtungen der AWO Oberlausitz betreffende Verfügungen:

Es wird ein Besuchsverbot für alle Alten- und Pflegeheime ausgesprochen. Alten- und Pflegeheime, Einrichtungen und ambulant betreute Wohngemeinschaften und Wohngruppen für Menschen mit Behinderungen sowie stationäre Einrichtungen der Pflege und Hospize im Freistaat Sachsen dürfen von Besucherinnen und Besuchern nicht betreten werden. Vom Verbot ausgenommen sind therapeutische oder medizinisch notwendige Besuche. Ausnahmen für nahestehende Personen (z. B. im Rahmen der Sterbebegleitung) können im Einzelfall unter Auflagen zugelassen werden. Diese Personen haben ihren geplanten Besuch telefonisch bei der Einrichtung anzukündigen.

Die Allgemeinverfügungen treten am Sonntag, 22. März 2020, 0 Uhr in Kraft.


Fachbereich Kinder, Jugend & Familie

Betretungsverbot

Beitrag vom 21.03.2020

Um die weitere Ausbreitung des Coronavirus einzudämmen, hat die Staatsregierung am 20. März 2020 weitere Maßnahmen auf Grundlage des Infektionsschutzgesetzes beschlossen.

Neben der Allgemeinverfügung zur Schließung weiterer Geschäfte und zu Besuchsverboten in Krankenhäusern und Gesundheitseinrichtungen beschloss Sachsens Staatsregierung folgende, die Einrichtungen der AWO Oberlausitz betreffende Verfügungen:

Für Einrichtungen der Kinder- und Jugendhilfe wird ein Betreuungsverbot ausgesprochen. Genehmigungspflichtige stationäre Einrichtungen der Hilfen zur Erziehung sowie Wohnstätten, in denen Leistungen der Eingliederungshilfe an Kinder und Jugendlichen erbracht werden, sind prioritär aufrecht zu erhalten. Zum Schutz der untergebrachten Kinder und Jugendlichen und zum Schutz des öffentlichen Wohles dürfen diese Einrichtungen von Besuchern nicht betreten werden. Vom Betretungsverbot ausgenommen sind therapeutisch zwingend erforderliche oder medizinisch notwendige Besuche. 

Die Allgemeinverfügungen treten am Sonntag, 22. März 2020, 0 Uhr in Kraft.


Fachbereich Eingliederungshilfe & Wohnen

Betretungsverbot

Beitrag vom 21.03.2020:

Um die weitere Ausbreitung des Coronavirus einzudämmen, hat die Staatsregierung am 20. März 2020 weitere Maßnahmen auf Grundlage des Infektionsschutzgesetzes beschlossen.

Neben der Allgemeinverfügung zur Schließung weiterer Geschäfte und zu Besuchsverboten in Krankenhäusern und Gesundheitseinrichtungen beschloss Sachsens Staatsregierung folgende, die Einrichtungen der AWO Oberlausitz betreffende Verfügungen:

Es wird ein Besuchsverbot für alle Alten- und Pflegeheime ausgesprochen. Alten- und Pflegeheime, Einrichtungen und ambulant betreute Wohngemeinschaften und Wohngruppen für Menschen mit Behinderungen sowie stationäre Einrichtungen der Pflege und Hospize im Freistaat Sachsen dürfen von Besucherinnen und Besuchern nicht betreten werden. Vom Verbot ausgenommen sind therapeutische oder medizinisch notwendige Besuche. Ausnahmen für nahestehende Personen (z. B. im Rahmen der Sterbebegleitung) können im Einzelfall unter Auflagen zugelassen werden. Diese Personen haben ihren geplanten Besuch telefonisch bei der Einrichtung anzukündigen.

Die Allgemeinverfügungen treten am Sonntag, 22. März 2020, 0 Uhr in Kraft.